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Ars Audiendi ~ Musikhören als schöpferische und heilende Kunst
Die Heilkunst des Hörens

Weisheiten zur Erleuchtung
durchaus verwandt mit dem “gesunden Menschenverstand”


“Was Du suchst, bist Du bereits,
und Du weisst das
in Deinem Herzen auch.
Erleuchtung ist sowohl Dein Ziel
wie Dein natĂĽrlicher Zustand.”

 Sananda



 

Der Erleuchtung
ist es egal,
wie Du sie erlangst.

Thaddeus Golas

 

 

Wie die Weisen
prüfen und abwägen,
neugierig sein und auf der Spur bleiben,
auswählen und verwerfen...

Wie die Weisen
sicher sein und dem Stern folgen,
nachfragen und auf Antwort warten...

Wie die Weisen
die Ratlosigkeit der Mächtigen ertragen,
unterwegs sein und ankommen...

Wie die Weisen
den König suchen
und das Kind finden,
nach den Sternen greifen
und den Menschen finden.


Kurt Wolf

 

DWW Derweisseweg2

 


Geniessen und Wirken

Gott kommt ohne Unterlass in uns
mittelbar und unmittelbar, und fordert
von uns Geniessen und Wirken,
und dass eins vom andern nicht gehemmt,
sondern stets gekräftiget werde.

Und deshalb besitzt der innige Mensch
sein Leben in diesen beiden Weisen.
Und in einer jeden ist er ganz und ungeteilt.
Denn er ist ganz in Gott, da er geniessend ruht,
und er ist ganz in sich selbst, da er tätig minnt.
Und jederzeit wird er von Gott aufgefordert,
beides, Ruhen und Wirken, zu erneuern.

Also ist der Mensch gerecht und ist auf dem
Weg zu Gott mit inniger Liebe und ewigem Wirken,
und er geht ein in Gott mittels der
geniessenden Neigung in ewiger Ruhe.
Und er bleibt in Gott und geht dennoch aus
zu allen Geschöpfen in alles umfassender Liebe,
in Tugenden und Gerechtigkeit.

Und das ist die höchste Stufe des innigen Lebens.
Alle diejenigen, die nicht Ruhe und Wirken
in einer Ăśbung besitzen,
haben diese Gerechtigkeit nicht erlangt.

Und jener Mensch kann in seiner Einkehr
nicht gehemmt werden, denn er kehrt
sowohl geniessend als tätig ein.
Vielmehr gleicht er einem Doppelspiegel,
 der auf beiden Seiten Bilder aufnimmt.

Denn nach dem höchsten Teil seines Geistes
empfängt der Mensch Gott samt allen seinen Gaben,
und nach dem niedersten Teile nimmt er
durch die Sinne körperliche Bilder auf...

Jan van Ruysbroek, flämischer Mystiker
in: Karl Rahner, Gebete des Lebens, Herder 1993

 

 

 

“Bitte nicht um das,
was Du für möglich hältst,
sondern um das,
was Du haben möchtest,
wenn
alles
möglich wäre.”

Sananda





Sag es selbst :

”Ich bin die TĂĽr
 zu meinem
  Leben.”
Wolfgang Zeitler

 

 

 

WBlake Der Alte der Tage3

 


FĂĽnf Ebenen (5 Stufen)
1.

Ich gehe die StraĂźe entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich falle hinein.
Ich bin verloren.
Ich bin ohne Hoffnung.
Es ist nicht meine Schuld.
Es dauert endlos, wieder herauszukommen.

2.
Ich gehe dieselbe StraĂźe entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich tue so, als sähe ich es nicht.
Ich falle wieder hinein.
Ich kann es nicht glauben, schon wieder am gleichen Ort zu sein.
Aber es ist nicht meine Schuld.
Immer noch dauert es sehr lange, herauszukommen.

3.
Ich gehe dieselbe StraĂźe entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich sehe es.
Ich falle immer noch hinein ... aus Gewohnheit.
Meine Augen sind offen.
Es ist meine eigene Schuld.
Ich komme sofort heraus.

4.
Ich gehe dieselbe StraĂźe entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich gehe darum herum.

5.
Ich gehe eine andere StraĂźe.
 

Autobiographie in fĂĽnf Kapiteln”, von Portia Nelson
in: Sogyal Rinpoche, Das tibetische Buch vom Leben und Sterben,
Buch ĂĽber das Leben, im Kapitel “Wandel in der Tiefe des Herzens”
(Die genaue Quellenangabe verdanke ich
Frau Annika Oberheide; herzlichen Dank!)


 

etheriel


Wo Licht im Menschen ist, scheint es heraus

Das einzige, worauf es ankommt, ist,
dass wir darum ringen, dass Licht in uns sei.
Das Ringen fĂĽhlt einer dem andern an,
und wo Licht im Menschen ist,
 scheint es aus ihm heraus.
 
Dann kennen wir uns,
im Dunkel nebeneinander hergehend,
ohne dass einer das Gesicht des andern
abzutasten oder in sein Herz
hineinzulangen braucht.    


Albert Schweitzer

 

 

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Was ist der Preis
Das Gesetz der Wirtschaft
von John Ruskin

Es gibt kaum etwas auf der Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen kann und ein wenig billiger verkaufen könnte - und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.

Es ist sicher unklug, zu viel zu bezahlen.
Aber es ist auch unklug, zu wenig zu bezahlen.
Wenn du zu viel bezahlst, verlierst du etwas Geld, das ist alles.
Wenn du zu wenig bezahlst, verlierst du manchmal alles - wenn nämlich der gekaufte Gegenstand oder die erlernte Methode die ihnen zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.

Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es,
fĂĽr wenig Geld viel Wert zu erhalten.

Nimmst du das niedrigste Angebot an, musst du fĂĽr das Risiko, das du eingehst, etwas hinzurechnen. Wenn du dies tust, dann hast du auch genug Geld, um fĂĽr etwas Besseres mehr zu bezahlen.
 

John Ruskin war ein britischer Sozialphilosoph, Schriftsteller, Maler und Kunsthistoriker. Geboren am 8. Februar 1819 in London, gestorben am
20. Januar 1900 in Lancashire. Bekannt ist er bis in die heutige Zeit
allein wegen seiner Formulierung des “Gesetzes der Wirtschaft”.

dagobert

 

 

 

 

 

 


 

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Ars Audiendi, die Heilkunst des Hörens. Bewusstes Musikhören ist ein initiatischer Weg zum Wesen, zur Essenz.
Der initiatische Weg erweitert Wahrnehmung und Bewusstsein. Er fĂĽhrt sowohl zum transzendenten Wesen der Musik, als auch zum eigenen lichtvollen Wesenskern. GroĂźe, inspirierte Musik ist eine geistige Matrix, die Informationen fĂĽr die neue Zeit vermittelt.