2. Einzel-Musiktherapie im
     Klinischen Bereich

Was wird gemacht:

In einem angenehmen, ruhig gelegenen Therapieraum hören Patient und Therapeut zusammen Klassische Musik, eingebunden in ein persönliches Gespräch. Während der Musik wird nicht gesprochen. Die Musik ist Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Jedes Musikstück ist gezielt ausgewählt. Die Auswahl der Musik richtet sich einerseits nach dem Geschmack des Patienten: sie soll ihn ansprechen, damit er sich auf ein hingebendes Zuhören einläßt. Andererseits sollen die Musikstücke mit ihrer musikalischen Aussage den intrapsychischen Zustand des Patienten erreichen und günstig beeinflussen. In der Praxis zeigt sich, daß die (meisten) Patienten nicht wissen, welche Musik ihnen jetzt wirklich gut tut. Oftmals wünschen oder wählen sie eine Musik aus, die sich dann negativ auf ihr Befinden auswirkt. Mit Erfahrung, Sachverstand und Fingerspitzengefühl findet der Therapeut für die momentane Lebenssituation des Patienten meist besser eine wirklich hilfreiche Musik!

 

 

Ziele und Wirkprinzipien:

Auditive Musiktherapie
begleitet den Patienten stützend und harmonisierend in der Bewältigung seiner Krankheit. Die Musik dient als Werkzeug im therapeutischen Prozess. Ziel ist, die innerseelischen Vorgänge und Zustände des Patienten zu erkennen und im Verlauf hilfreich zu begleiten. Eine Hilfe ist dann eine Hilfe, wenn der Patient sie als solche erlebt.

 Durch bewuĂźtes, hingegebenes Hören entsteht eine allgemein gelöstere Haltung, die innerlich entkrampft. Die Töne werden oft wie eine Mitteilung erlebt, eine Art “vorwortliche Sprache”. Der Patient fĂĽhlt sich zuerst als Mensch angesprochen, nicht als Kranker. Folglich werden die Bereiche “Krankheit - Defizit - Störung” in der Auditiven Musiktherapie nicht als erstes thematisiert! Intrapsychische Blockaden oder Fragen tauchen während des Musikhörens unweigerlich auf. Dann spricht der Patient von selbst das an, was ihn gerade am meisten belastet und beschäftigt. In vielen Fällen ist es jedoch die Aufgabe des Therapeuten, das Unausgesprochene zu erkennen und MusikstĂĽcke auszuwählen, die dieses auf klingende Weise berĂĽhren.

 Die Musik bringt auf andere, positive Gedanken. Sie weckt Erinnerungen und mobilisiert seelisches Kraftpotential (Ressourcen). BewuĂźt ausgewählte Musik ergänzt und erweitert den Raum fĂĽr das Gespräch. Ăśber das Medium Musik werden heilsame Impulse vermittelt zur Krankheitsverarbeitung, ohne das Geschehen direkt mit Worten ansprechen zu mĂĽssen. Das therapeutische Gespräch spielt jedoch gerade in der Einzeltherapie eine wichtige Rolle.

 

Indikationen:

- Wer eine stützende Begleitung benötigt und interessiert ist an Klassischer Musik.
- Wer von der FrĂĽhrehabilitation in den klinischen Bereich verlegt wurde.
- Bei stockendem Heilungsverlauf, schwerer Sprach- oder Kommunikationsstörung.

 

Kontraindikation:
Ungeeignet bei Patienten, die das Medium Musik ablehnen.

 



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Ars Audiendi, die Heilkunst des Hörens. Bewusstes Musikhören ist ein initiatischer Weg zum Wesen, zur Essenz.
Der initiatische Weg erweitert Wahrnehmung und Bewusstsein. Er fĂĽhrt sowohl zum transzendenten Wesen der Muaik, als auch zum eigenen licitvollen Wesenskern. GroĂźe, inspirierte Musik ist eine geistige Matrix, die Informationen fĂĽr die neue Zeit vermittelt.